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Roland Agler

Craniosakral Therapie

Wer sich nun fragt, was denn ein TaeKwonDo Meister mit einer Therapieform auf seiner Homepage will, der sollte sich ein Beispiel am traditionellen Kung Fu nehmen; dort, je traditioneller ein Meister ist, desdo mehr versteht er davon, auch die sachen zu heilen die seine Kunst anrichten kann, und auch einiges mehr. In Hong Kong und Taiwan leben viele Meister im Zivilberuf davon Arzt (westlich und chinesisch!) zu sein. Dem eifere ich nach.

Kurzer Lauf der Therapieausbildung

1976 Interesse für asiatische Kampfkünste führt zu Interesse für asiatischer Philosophie und Heilkunst; mein Vater war einer der ersten, die mit Akupunktur in Österreich behandelt wurden, von Dr Bischko
1977-81 Ausbildung in Akupunktur und traditioneller Chinesischer Medizin jeweils 2 Monate im Sommer während der Schulferien als Englisch Austauschstudent, in Brighton, am Acupunture College for traditional chinese Medicine; Diplom
1980-88 Medizinstudium (nicht abgeschlossen)
1986-87 Shiatsu Ausbildung nach Masunaga
1988-90 Ausbildung als Masseur, dann als staatlich gepr. Heilmasseur und Heilbademeister, am Wilheminenspital, Wien
1990 Beginn meiner Arbeit in der Physiotherapie der Interunfall Versicherung
2000 Beginn meiner Ausbildung in Craniosakraltherpie

Was ist Craniosakraltherapie?

Diese Heilkunst mit dem eigenartigen Namen gibt es schon einige Zeit, ist also kein neuer Esoterik Modetrend; im englischen Sprachraum wird sie "Craniosacral Osteopathy" genannt, was uns schon darauf hinweist, von welcher Therapierichtung sie abstammt, nämlich der schon auch bei uns etwas bekannteren Osteopathie, den so apellierten "sanften Einrenkern".

Gründer war Dr John Upledger, Interressierten sei dazu sein Buch "Auf den Inneren Arzt hören", wärmstens empfohlen. Grundlage dieser sehr vielschichtigen und deswegen sehr schwer kurz zu beschreibenden Therapie sind:

  • Der craniosakrale Rhythmus, gebildet durch Druckschwankungen der Hirnflüssigkeit (lat. Liquor) in der Schädelkapsel und in der Wirbelsäule), diese Druckanstiege und Abfälle sind auch im Restkörper spürbar
  • Die Merkfähigkeit des Gewebes ("Gelenke sind wie Elefanten : sie merken sich jede Beleidigung über längste Zeit!"; Volksmund)
  • Fast jede Technik der Therapie versucht unter der Widerstandsgrenze des Gelenkes, der Körperstruktur und der umgebenden Strukturen zu bleiben, um so unter dem Widerstandsreflex zu bleiben

In der Therapie spürt der Patient in der Regel wenig, wenn auch (je nach Technik) Schmerz nicht ausgeschlossen ist. Man entspannt sich sehr, Trancezustände sind nicht selten. Man verwechselt uns deswegen manchmal mit den sogenannten Handauflegern, oder mit anderen Therapieformen wie Reiki, wogegen zu sagen ist, dass wir sehr wohl zuerst eine genaue anatomische Diagnose stellen müssen, nach dem, was wir erspüren; rein medizinische Diagnosen auf Überweisungen sind meist nur sehr oberflächlich und symptomverfangen; ich persönlich kann da schon eher etwas mit einer MR - Magnetresonanzaufnahme anfangen. Viele Patienten sagen, sie haben das Gefühl, in einer sanften Brandung am Meer zu liegen, was durch das Erspüren des Craniosakral Rhythmus zustande kommt.

Warum nun verwendet man Craniosakral Therapie?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass sehr viele Störungen und Erkrankungen gegenüber normalen Therapieformen, wie Massage, Gymnastik, Strom, Packungen usw, ziemlich resistent sind, kaum oder gar nicht ansprechen; manches, wie z.B. das berüchtigte Peitschenschlag Syndrom im Nacken nach Autounfällen oder Sport-hoppala´s, ist meist kaum normal therapierbar (Massage ist kontraindiziert), spricht auch kaum an. Hier und in vielen anderen Fällen, bei denen die Schulmedizin wenig Erfolge hat, wie Tinnitus (Ohrenklingen), Migräne, Gleichgewichtsstörungen im Innenohr, immer wieder vorwölbende Bandscheibenrezidive, Fehlstellungen von Wirbeln, Rippen und Gelenken, ...

Soviel zu einer kurzen Einführung in meine Lieblingstherapieform.

Bei Interesse oder Not

Roland Agler
Telefon: 0043-650-2764242
Email: tkd@webemotion.at

 

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